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Draußen wird das Licht weicher, die ersten Blätter färben sich kupferrot und plötzlich wirkt selbst der morgendliche Kaffee ein kleines bisschen gemütlicher. Der Herbst hat eben diese besondere Stimmung: warm, elegant, manchmal geheimnisvoll – und genau das lässt sich wunderbar ins Make-up übertragen.
Ein gelungenes Herbst-Make-up muss dabei keineswegs bedeuten, dass du dein Gesicht komplett in dunkle Farben tauchst. Ganz im Gegenteil. Oft reichen ein warmer Lidschatten, ein Hauch Bronzer und ein Lippenstift mit etwas mehr Tiefe, damit der ganze Look plötzlich nach Herbst aussieht.
Und das Beste daran? Herbstfarben sind erstaunlich vielseitig. Rostrot kann aufregend wirken, sanftes Braun dagegen natürlich und zurückhaltend. Bronze bringt die Augen zum Strahlen, während Beerentöne einem schlichten Look innerhalb weniger Sekunden mehr Charakter verleihen.
Du musst dafür weder Make-up-Profi sein noch morgens eine halbe Stunde früher aufstehen.
Viel wichtiger ist, dass die Farben miteinander harmonieren und dein Gesicht nicht unter einer dicken Make-up-Schicht verschwindet. Schließlich sollst am Ende immer noch du zu sehen sein – nur eben mit diesem gewissen warmen Herbstschimmer.
In diesem Guide zeige ich dir deshalb, welche Farben besonders gut zur Jahreszeit passen, wie du ein Herbst-Make-up Schritt für Schritt aufbaust und wie aus denselben Grundtönen sowohl ein unkomplizierter Alltagslook als auch ein elegantes Abend-Make-up entstehen kann.
1. Warum warme Farben ein Herbst-Make-up so besonders machen
Herbstfarben haben etwas Angenehmes. Sie springen nicht sofort ins Auge wie knalliges Sommerpink oder leuchtendes Türkis, wirken aber trotzdem alles andere als langweilig.
Stell dir einmal einen typischen Herbsttag vor: goldenes Licht, rotbraunes Laub, dunkle Beeren, Kastanien, Moosgrün und vielleicht ein tiefblauer Abendhimmel. Genau aus dieser Farbwelt kannst du dich beim Schminken bedienen.
Dabei musst du natürlich nicht fünf verschiedene Herbstfarben gleichzeitig verwenden. Häufig wirkt ein Look sogar eleganter, wenn du dich auf zwei oder drei Nuancen konzentrierst.
Welche Farben passen besonders gut zum Herbst?
Zu den klassischen Farben für ein Herbst-Make-up gehören:
- warmes Braun
- Karamell
- Bronze
- Kupfer
- Terrakotta
- Rostrot
- Burgunder
- Bordeaux
- Beerentöne
- Pflaume
- warmes Gold
- Olivgrün
- dunkles Taupe
- Creme und Beige
Welche davon besonders schön aussehen, hängt allerdings auch von deinem Hautton, deiner Haarfarbe und deiner Augenfarbe ab.
Bei sehr heller Haut kann beispielsweise ein kräftiges Rostrot schnell dominant wirken. Ein sanfter Kupfer- oder Pfirsichton ist dann häufig leichter zu tragen.
Mittlere und gebräunte Hauttöne vertragen meist intensiveres Bronze, Terrakotta und warmes Gold ausgesprochen gut. Bei dunkler Haut können tiefe Beerentöne, sattes Kupfer, Burgunder und dunkles Gold wunderschöne Kontraste erzeugen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass irgendeine Farbe für dich „verboten“ wäre. Make-up ist schließlich kein Mathematiktest. Wenn dir ein Farbton gefällt, probier ihn aus.
Ein kleiner Trick hilft dabei enorm: Statt eine kräftige Farbe sofort großflächig aufzutragen, verwendest du sie zunächst nur als Akzent. Ein wenig Burgunder am äußeren Augenwinkel oder ein Hauch Kupfer auf dem beweglichen Lid kann bereits reichen.
Auch deine Kleidung spielt eine Rolle. Trägst du zum Beispiel Beige, Creme, Camel oder Braun, kannst du diese Wärme im Make-up aufnehmen. Bei einem dunklen grünen Pullover wirkt wiederum ein bronzefarbener oder goldener Augenlook oft besonders harmonisch.
Wenn du dein komplettes Herbst-Styling aufeinander abstimmen möchtest, lohnt sich deshalb auch ein Blick auf passende saisonale Outfits und Herbstfarben bei Pimp Your Style. So müssen Kleidung und Make-up nicht exakt dieselbe Farbe haben, wirken aber trotzdem wie aus einem Guss.
Und was ist mit den Haaren? Auch sie verändern den Gesamteindruck stärker, als man zunächst denkt. Zu warmen Herbsttönen passen lockere Wellen, unkomplizierte Hochsteckfrisuren oder strukturierte Looks besonders gut. Weitere Ideen findest du in unserem Beitrag „Herbstfrisuren: Stylische Ideen für die kühlere Jahreszeit“.
2. Herbst-Make-up Schritt für Schritt schminken
Ein schöner Herbstlook beginnt nicht beim Lidschatten, sondern bei einer guten Basis. Gerade in der kühleren Jahreszeit kann sich die Haut nämlich verändern. Während sie im Sommer vielleicht schnell glänzt, fühlt sie sich im Herbst plötzlich trockener oder empfindlicher an.
Deshalb gilt: Nicht einfach dieselbe Routine wie im Hochsommer weitermachen und sich wundern, warum das Make-up auf einmal fleckig aussieht.
Die Basis: Ein frischer Teint statt einer schweren Maske
Bevor Foundation oder Concealer ins Spiel kommen, sollte die Haut ausreichend gepflegt sein. Eine leichte Feuchtigkeitspflege kann bereits dafür sorgen, dass sich Foundation gleichmäßiger verteilen lässt.
Danach kommt es darauf an, wie viel Deckkraft du überhaupt möchtest.
Für einen natürlichen Make-up-Look reichen häufig:
- eine leichte Foundation oder getönte Tagespflege,
- etwas Concealer unter den Augen und an kleinen Rötungen,
- wenig Puder in der T-Zone,
- ein warmer Bronzer,
- ein dezentes Rouge.
Versuche nicht, jede Sommersprosse und jede kleine Unebenheit vollständig abzudecken. Ein Teint darf lebendig aussehen.
Bronzer kannst du dort auftragen, wo das Gesicht natürlich etwas Wärme vertragen kann – zum Beispiel an den Schläfen, entlang der äußeren Stirn und ganz leicht unterhalb der Wangenknochen.
Beim Rouge darf es im Herbst etwas gedämpfter sein. Statt eines sehr kühlen Rosatons funktionieren beispielsweise Pfirsich, Terrakotta, warmes Altrosa oder ein dezenter Beerenton hervorragend.
Wichtig ist nur: Weniger ist zunächst mehr.
Es ist wesentlich einfacher, später etwas Rouge hinzuzufügen, als einen knallroten Fleck auf der Wange wieder verschwinden zu lassen. Wer kennt’s nicht?
Augen schminken: Von sanftem Braun bis zu Bronze und Kupfer
Die Augen sind wahrscheinlich der Bereich, an dem du die herbstliche Farbwelt am deutlichsten spielen lassen kannst.
Für einen unkomplizierten Look benötigst du noch nicht einmal fünf verschiedene Lidschatten.
Ein mattes, warmes Braun in der Lidfalte und ein hellerer Bronze- oder Goldton auf dem beweglichen Lid reichen häufig völlig aus.
Beginne mit einer kleinen Menge Farbe und verblende sie sorgfältig. Besonders bei dunklen Tönen lohnt es sich, langsam aufzubauen.
Ein klassischer Herbstlook könnte beispielsweise so aussehen:
- Beige oder heller Cremeton als Grundfarbe
- warmes Mittelbraun in der Lidfalte
- Kupfer oder Bronze auf dem beweglichen Lid
- dunkles Braun am äußeren Augenwinkel
- etwas Gold im inneren Augenwinkel
- braune oder schwarze Mascara
Für mehr Ausdruck kannst du das dunklere Braun auch leicht am unteren Wimpernkranz entlangführen.
Möchtest du es etwas aufregender? Dann ersetze das klassische Braun am äußeren Augenwinkel durch Burgunder, Pflaume oder dunkles Olivgrün.
Gerade bei einem Abendlook entsteht dadurch sofort mehr Tiefe.
Welche Farbtöne deine Augen besonders schön hervorheben, hängt zusätzlich von der Augenfarbe ab. Dazu findest du bei uns eigene Guides für Make-up bei grünen Augen und Make-up bei braunen Augen.
Und keine Sorge: Ein auffälliger Lidschatten bedeutet nicht automatisch, dass du auch noch kräftigen Eyeliner, falsche Wimpern und Glitzer brauchst. Manchmal ist genau das Gegenteil eleganter.
Wenn du einen deutlich dramatischeren Look möchtest, kannst du außerdem Techniken aus unserem Guide „Abend-Make-up: Schritt für Schritt zum eleganten Look“ übernehmen. Gerade das stärkere Ausblenden am äußeren Augenwinkel lässt sich wunderbar mit warmen Herbstfarben kombinieren.
Lippen: Nude, Rostrot oder dunkle Beere?
Die Lippen entscheiden oft darüber, ob dein Herbst-Make-up eher dezent oder auffällig wirkt.
Für den Alltag sind warme Nude-Töne besonders unkompliziert. Achte dabei darauf, dass das Nude nicht zu hell ist. Ein Lippenstift, der deutlich heller als deine natürliche Lippenfarbe ist, kann das Gesicht schnell blass wirken lassen.
Schöner sind häufig:
- Rosenholz
- warmes Nude
- Karamell
- sanftes Terrakotta
- warmes Altrosa
Abends darf es kräftiger werden.
Bordeaux, dunkle Beere, Rostrot und sattes Rotbraun wirken hervorragend zu einem ansonsten zurückhaltenden Augen-Make-up.
Ein guter Trick: Wenn die Lippen sehr kräftig geschminkt sind, halte die Augen etwas ruhiger. Umgekehrt kannst du bei einem intensiven Bronze-Smokey-Eye einen dezenten Lippenstift wählen.
Das ist keine starre Regel, aber eine ziemlich zuverlässige Möglichkeit, einen Look ausgewogen wirken zu lassen.
Noch harmonischer wird dein Gesamtstyling, wenn du Lippen- und Nagelfarbe zumindest grob aufeinander abstimmst. Inspiration dazu findest du bei Pimp Your Nail rund um Herbstnägel und passende Herbstfarben.
3. Drei Herbst-Looks von natürlich bis elegant
Nicht jeder Herbsttag verlangt nach demselben Make-up. Zum Einkaufen am Samstagmorgen möchtest du vermutlich anders aussehen als beim Abendessen, einer Feier oder einem Date.
Praktisch ist deshalb eine Grundroutine, die du je nach Anlass verstärken kannst.
Look 1: Natürliches Herbst-Make-up für jeden Tag
Du möchtest geschminkt aussehen, aber eben nicht so, als hättest du morgens dein gesamtes Badezimmerinventar verwendet?
Dann funktioniert ein natürlicher Look hervorragend.
Trage zunächst eine leichte Foundation oder getönte Tagespflege auf. Kleine Unebenheiten kannst du gezielt mit Concealer abdecken.
Danach gibst du etwas warmen Bronzer auf die äußeren Gesichtspartien und verwendest ein sanftes Pfirsich- oder Rosenholzrouge.
Auf die Augen kommt ein helles Beige oder ein warmer Braunton. Ein wenig dunkleres Braun direkt am Wimpernkranz ersetzt bei Bedarf sogar den Eyeliner.
Mascara drauf – fertig.
Für die Lippen eignen sich getönter Lippenbalsam, Rosenholz oder ein warmer Nude-Ton.
Der Vorteil dieses Looks: Er funktioniert nahezu überall. Büro, Uni, Einkaufen, Café, Familienbesuch – du musst dir darüber kaum Gedanken machen.
Und solltest du danach spontan noch ausgehen, lässt er sich innerhalb weniger Minuten intensivieren.
Etwas Bronze auf das Lid, Lippenstift nachziehen und eventuell die Augenpartie am äußeren Rand etwas abdunkeln. Zack, aus dem Tageslook wird ein deutlich eleganteres Make-up.
Wenn du beim grundlegenden Aufbau deiner Schminkroutine noch unsicher bist, hilft dir außerdem unser Beitrag „Make-up für Anfänger: Die richtige Reihenfolge einfach erklärt“.
Look 2: Kupfer und Bronze für einen eleganten Abend
Kupfer und Bronze gehören für mich zu den dankbarsten Herbstfarben überhaupt.
Warum?
Weil sie auffällig sein können, ohne schrill zu wirken.
Beginne wieder mit einer gleichmäßigen Basis. Für den Abend darf die Deckkraft etwas höher sein, wenn du dich damit wohlfühlst.
Auf den Augen verteilst du zunächst ein warmes Braun in der Lidfalte. Anschließend kommt Kupfer oder Bronze auf das bewegliche Lid.
Am äußeren Augenwinkel verwendest du ein dunkleres Braun. Verblende die Übergänge sorgfältig, damit keine harten Farbkanten entstehen.
Ein kleiner Tupfer helles Gold im inneren Augenwinkel kann die Augen zusätzlich öffnen.
Jetzt hast du zwei Möglichkeiten.
Möchtest du den Fokus auf die Augen legen, nimmst du einen dezenten Lippenstift in Rosenholz oder Nude.
Soll der Look insgesamt stärker wirken, kannst du zu einem dunkleren Rotbraun oder Beerenton greifen.
Besonders schön wirkt dazu eine Frisur, die nicht zu streng aussieht. Lockere Wellen, ein tiefer Pferdeschwanz oder ein leicht undone gestylter Dutt passen hervorragend. Passende saisonale Ideen findest du in „Herbstfrisuren: Stylische Ideen für die kühlere Jahreszeit“.
Look 3: Beerentöne für einen modernen Herbst-Look
Braun und Bronze sind wunderschön, aber vielleicht möchtest du etwas anderes ausprobieren.
Dann kommen Beerentöne ins Spiel.
Pflaume, Brombeere, Burgunder oder gedämpftes Violett können besonders elegant aussehen. Allerdings ist hier ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt.
Sehr rötlicher Lidschatten direkt um das gesamte Auge kann bei manchen Menschen schnell müde wirken. Deshalb solltest du Beerentöne am Auge am besten mit Braun oder Taupe kombinieren.
Ein Beispiel:
Verteile Taupe in der Lidfalte, gib einen Beerenton auf die äußere Hälfte des beweglichen Lids und verblende beides miteinander. Ein heller Champagner- oder Goldton auf der inneren Hälfte sorgt für einen schönen Kontrast.
Alternativ kannst du die Augen komplett neutral halten und stattdessen einen kräftigen Beerenlippenstift tragen.
Das wirkt erstaunlich modern – und du brauchst dafür keine komplizierte Schminktechnik.
Gerade wenn du im Sommer überwiegend helle und leichte Looks getragen hast, ist dieser Wechsel spannend. Passende Inspiration für die Übergangszeit findest du übrigens auch in „Sommerfrisuren: Einfache Looks für warme Tage“. Viele einfache Sommerfrisuren lassen sich nämlich mit kleinen Veränderungen noch wunderbar in den frühen Herbst mitnehmen.
4. So bleibt dein Herbst-Make-up elegant – und wirkt nicht überladen
Herbstfarben können intensiv sein. Genau darin liegt ihr Reiz, aber eben auch die kleine Falle.
Kupfer auf den Augen, starkes Contouring, dunkler Lippenstift, kräftiges Rouge und dann vielleicht noch reichlich Highlighter – einzeln kann all das großartig aussehen. Alles gleichzeitig kann allerdings schnell ein bisschen viel werden.
Überlege dir deshalb vor dem Schminken, welcher Bereich im Mittelpunkt stehen soll.
Sind es die Augen?
Dann darf der Lippenstift zurückhaltender sein.
Möchtest du einen tiefen Bordeauxton auf den Lippen tragen?
Dann reicht auf den Augen möglicherweise ein warmer Braunton plus Mascara.
Auch bei schimmernden Produkten gilt: gezielt einsetzen.
Ein metallischer Bronzeton auf dem beweglichen Lid sieht häufig schöner aus, wenn die Lidfalte matt bleibt. Dadurch bekommt das Auge mehr Dimension und der Schimmer wirkt bewusster gesetzt.
Das Gleiche gilt beim Highlighter.
Du brauchst nicht zwangsläufig Nase, Stirn, Wangenknochen, Oberlippe und Kinn gleichzeitig zum Leuchten zu bringen. Ein leichter Schimmer auf den oberen Wangenknochen reicht für einen eleganten Herbstlook oft vollkommen.
Ein weiterer Punkt wird gern unterschätzt: Tageslicht.
Schminke dich, wenn möglich, nicht ausschließlich unter einer sehr warmen Badezimmerlampe. Gerade Braun-, Orange- und Rottöne können dort anders aussehen als draußen.
Ein kurzer Blick ans Fenster verhindert so manche Überraschung.
Und dann wäre da noch die Haltbarkeit.
Herbst bedeutet nicht automatisch kühle Temperaturen. Drinnen wird geheizt, draußen ist es möglicherweise feucht und zwischendurch stehst du mit Schal und Jacke in einem überfüllten Geschäft.
Damit das Make-up trotzdem hält, kannst du Foundation und Concealer nur dort leicht abpudern, wo sie schnell verrutschen. Augenlid-Primer hilft bei intensiverem Lidschatten, und ein Lipliner kann verhindern, dass dunkler Lippenstift an den Rändern verläuft.
Vor allem solltest du dich jedoch nicht verrückt machen.
Make-up muss nicht nach acht Stunden noch exakt so aussehen wie fünf Minuten nach dem Auftragen. Ein bisschen Lippenstift nachziehen oder Puder auffrischen gehört völlig dazu.
Die häufigsten Fragen rund ums Herbst-Make-up lassen sich ohnehin erstaunlich unkompliziert beantworten:
Muss Herbst-Make-up immer dunkel sein?
Nein. Helle Beige-, Karamell-, Pfirsich- und Goldtöne können genauso herbstlich wirken. Entscheidend ist eher die warme, gedämpfte Farbstimmung.
Kann ich im Herbst weiterhin Rosa tragen?
Natürlich. Besonders Altrosa, Rosenholz und warme Rosatöne passen hervorragend. Selbst ein kühleres Rosa kann funktionieren, wenn der restliche Look harmonisch darauf abgestimmt ist.
Welche Lippenfarbe passt zu braunem Lidschatten?
Fast alles. Für einen dezenten Look eignen sich Nude und Rosenholz, für einen stärkeren Look Rostrot, Bordeaux oder Beere.
Brauche ich für ein Herbst-Make-up spezielle Produkte?
Nein. Wahrscheinlich befinden sich bereits mehrere passende Farben in deiner Schminksammlung. Ein brauner Lidschatten, Bronzer und ein etwas kräftigerer Lippenstift reichen oft völlig.
Wie kann ich einen Sommerlook herbstlicher machen?
Tausche sehr helle oder knallige Farben gegen etwas wärmere und tiefere Nuancen. Ein korallfarbener Lippenstift kann beispielsweise einem Terrakotta-Ton weichen, während du hellen Champagner-Lidschatten mit etwas Bronze kombinierst.
Genau darin liegt letztlich der Charme eines guten Herbst-Make-ups: Du brauchst keinen vollkommen neuen Schminkstil.
Ein paar warme Farben, weiche Übergänge und ein bewusst gesetzter Akzent reichen bereits, um die Stimmung der Jahreszeit aufzugreifen.
Ob du dich für dezentes Karamell, glänzendes Bronze, elegantes Bordeaux oder einen kräftigen Beerenton entscheidest, bleibt dabei ganz dir überlassen. Manche Tage verlangen nach einem nahezu ungeschminkten Look, andere nach dunklen Lippen und einem Hauch Drama.
Und mal ehrlich: Genau dafür macht Make-up doch Spaß.
Wenn du später in Richtung festliche Saison weitergehen möchtest, findest du in „Weihnachts-Make-up: Festliche Looks von natürlich bis glamourös“ weitere passende Ideen.
Probier aus, kombiniere und verändere den Look so lange, bis er zu dir passt. Denn das schönste Herbst-Make-up ist nicht unbedingt das technisch perfekteste – sondern das, bei dem du in den Spiegel schaust und denkst: Ja, genau so möchte ich heute aussehen.

Nele Kraberger
Über die Autorin
Nele Kraberger schreibt bei Pimp Your Look über typgerechte Farben, saisonale Beauty-Ideen und harmonische Looks für unterschiedliche Anlässe. Außerdem ist sie Autorin bei Pimp-Your-Nail.de und beschäftigt sich dort mit Nageldesign, Farben und aktuellen Stilrichtungen.

