Einfache Frisuren für jeden Tag mit locker gestyltem schulterlangem Haar

Einfache Frisuren für jeden Tag

Morgens kann jede Minute zählen. Der Wecker klingelt ein zweites Mal, der Kaffee ist noch nicht fertig, irgendwo liegt das Oberteil, das du eigentlich anziehen wolltest – und dann wären da noch die Haare. Ausgerechnet heute stehen sie in alle Richtungen, obwohl gestern Abend noch alles völlig harmlos aussah.

Kommt dir bekannt vor?

Dann brauchst du keine komplizierte Hochsteckfrisur, für die gefühlt drei Hände und ein Friseurdiplom nötig sind. Viel hilfreicher sind einfache Frisuren für jeden Tag, die auch dann funktionieren, wenn morgens nicht viel Zeit bleibt.

Und genau darum geht es hier.

Eine gute Alltagsfrisur muss nämlich nicht langweilig sein. Ein klassischer Pferdeschwanz kann mit zwei kleinen Handgriffen plötzlich richtig elegant wirken. Ein lockerer Dutt sieht absichtlich lässig aus, obwohl er vielleicht gerade deshalb entstanden ist, weil deine Haare heute nicht offen bleiben wollten. Und ein Half-up-Look kann in zwei Minuten den Unterschied zwischen „irgendwie Haare“ und „schön gestylt“ machen.

Das Beste daran: Für viele dieser Frisuren brauchst du nicht einmal Hitze.

Ein Haargummi, ein paar Haarnadeln und vielleicht eine schöne Spange reichen oft vollkommen aus.

Dabei spielt es keine Rolle, ob du zur Arbeit gehst, ins Homeoffice startest, einen Stadtbummel planst oder einfach nur möchtest, dass deine Haare ordentlich aussehen, ohne dafür morgens eine halbe Stunde vor dem Spiegel zu verbringen.

Schauen wir uns also Frisuren an, die unkompliziert, wandelbar und vor allem alltagstauglich sind.

1. Was eine gute Alltagsfrisur wirklich ausmacht

Natürlich könnte man jeden Morgen eine aufwendige Frisur stylen. Theoretisch zumindest.

Praktisch wird eine Frisur aber nur dann zum echten Alltagsfavoriten, wenn sie mehrere Dinge gleichzeitig schafft: Sie muss schnell gehen, einigermaßen zuverlässig halten und auch dann noch gut aussehen, wenn nicht jede einzelne Strähne perfekt sitzt.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer schönen Frisur für ein Foto und einer Frisur, die du tatsächlich regelmäßig trägst.

Schnell bedeutet nicht automatisch langweilig

Viele denken bei einer schnellen Frisur sofort an einen simplen Pferdeschwanz.

Haargummi rein, fertig.

Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Nur kann derselbe Pferdeschwanz mit wenigen zusätzlichen Handgriffen komplett anders aussehen.

Setzt du ihn beispielsweise tief in den Nacken, wirkt er häufig ruhiger und eleganter. Ein hoher Pferdeschwanz dagegen sieht sportlicher und dynamischer aus.

Ziehst du vorne zwei dünne Strähnen heraus, wird der Look weicher. Wickelst du anschließend eine kleine Haarsträhne um das Haargummi, sieht die Frisur plötzlich deutlich bewusster gestylt aus.

Dafür brauchst du vielleicht eine zusätzliche Minute.

Ähnlich verhält es sich mit einem Dutt.

Du kannst die Haare schnell zusammendrehen und befestigen – oder du lockerst anschließend einige Partien vorsichtig auf und lässt ein paar feine Strähnen herausfallen.

Schon entsteht dieser unkomplizierte Undone-Look, der so wirkt, als hättest du dir überhaupt keine Mühe gegeben.

Was natürlich manchmal ziemlich ironisch ist.

Denn gelegentlich braucht die „ganz zufällig locker sitzende Strähne“ drei Versuche, bevor sie genau dort liegt, wo sie scheinbar zufällig liegen soll.

Trotzdem gilt für den Alltag: Perfektion ist nicht das Ziel.

Eine Frisur darf sich bewegen. Sie darf nach einigen Stunden etwas lockerer sitzen. Und sie darf zu deiner natürlichen Haarstruktur passen.

Das ist sogar ein wichtiger Punkt.

Wenn dein Haar von Natur aus wellig ist, musst du es für eine Alltagsfrisur nicht erst vollständig glätten. Wenn es sehr glatt ist, musst du morgens nicht zwangsläufig Locken hineindrehen, bevor du einen Pferdeschwanz machst.

Je mehr du mit deiner eigenen Haarstruktur arbeitest, desto schneller wird die Routine.

Welche Helfer sollten griffbereit sein?

Du brauchst keine Schublade voller Stylingwerkzeuge.

Ein kleines Basis-Set reicht für die meisten einfachen Frisuren völlig aus:

  • normale Haargummis ohne scharfe Metallverbindung
  • einige dünne transparente oder haarfarbene Gummis
  • Haarnadeln
  • eine größere Haarspange
  • ein oder zwei Scrunchies
  • Bürste oder grobzinkiger Kamm
  • optional etwas Haarspray oder Texturspray

Eine größere Klammer ist übrigens einer der besten Freunde an schlechten Haartagen.

Haare eindrehen, hochklappen, Klammer hinein – fertig.

Gerade mittellanges und langes Haar lässt sich damit erstaunlich schnell bändigen.

Bei sehr langem Haar hast du natürlich noch deutlich mehr Möglichkeiten. Von lockeren Flechtungen bis zu verschiedenen Hochsteckvarianten ist fast alles machbar. Wenn du Lust auf unkomplizierte Flechtideen hast, findest du weitere Inspiration in „Einfache Flechtfrisuren für Anfänger“.

Für den normalen Alltag gilt aber zunächst: Die beste Frisur ist meistens die, die du nach ein paar Versuchen fast automatisch hinbekommst.

2. Pferdeschwanz und Dutt – zwei Klassiker, die immer funktionieren

Es gibt einen Grund dafür, dass Pferdeschwanz und Dutt nie wirklich verschwinden.

Sie funktionieren.

Und zwar unabhängig davon, ob du gerade einen schicken Blazer, Sportkleidung oder einen gemütlichen Pullover trägst.

Vor allem lassen sich beide Frisuren so stark verändern, dass sie überhaupt nicht jeden Tag gleich aussehen müssen.

Vom simplen Pferdeschwanz zum gepflegten Look

Beginnen wir mit der einfachsten Variante.

Bürste deine Haare locker nach hinten und entscheide zunächst, wo der Pferdeschwanz sitzen soll.

Ein tiefer Pferdeschwanz im Nacken sieht meist klassisch und elegant aus. Er passt hervorragend ins Büro, zum schlichten Alltagslook oder zu einem etwas eleganteren Outfit.

Ein mittelhoher Pferdeschwanz ist der unkomplizierte Allrounder.

Der hohe Pferdeschwanz wirkt dagegen sportlicher und kann das Gesicht optisch etwas öffnen.

Ein paar kleine Tricks machen aus allen drei Varianten mehr.

Möchtest du einen weicheren Look, löse vorne einige feine Strähnen. Bei einem Mittelscheitel kannst du auf jeder Seite etwas Haar herausfallen lassen.

Für mehr Volumen ziehst du nach dem Zusammenbinden die Haare am Oberkopf vorsichtig etwas heraus. Nicht komplett aus dem Gummi – nur so weit, dass die Frisur nicht streng am Kopf klebt.

Jetzt kannst du eine dünne Strähne aus der Unterseite des Pferdeschwanzes nehmen und um das Haargummi wickeln.

Das Ende befestigst du mit einer Haarnadel unterhalb des Zopfes.

Kleiner Aufwand, überraschend großer Effekt.

Bei glatten Haaren wirkt dieser Pferdeschwanz eher clean. Bei welligem oder lockigem Haar bekommt er automatisch mehr Volumen und Bewegung.

Auch ein seitlicher Pferdeschwanz kann schön aussehen, vor allem wenn das Haar etwas länger ist. Setze ihn allerdings eher tief, damit der Look nicht zu kindlich wirkt.

Wenn dir morgens wirklich nur ein paar Minuten bleiben, lohnt sich oft schon eine gute Vorbereitung der Haare. In unserem Beitrag „Haare richtig föhnen: Schritt für Schritt zu einem schönen Ergebnis“ findest du dafür eine einfache Föhnroutine für mehr Form und ein ruhigeres Finish.

Der lockere Dutt für gute und schlechte Haartage

Der Dutt ist vermutlich eine der dankbarsten Frisuren überhaupt.

Frisch gewaschene Haare? Funktioniert.

Haare vom Vortag? Häufig sogar noch besser.

Die einfachste Version beginnt mit einem Pferdeschwanz. Drehe die Längen locker um sich selbst und anschließend um das Haargummi. Dann befestigst du alles mit einem zweiten Gummi oder einigen Haarnadeln.

Fertig.

Für einen lässigeren Look ziehst du den Dutt vorsichtig etwas auseinander.

Bei feinem Haar macht genau das einen großen Unterschied, weil der Knoten dadurch deutlich voller aussieht.

Ein tiefer Dutt im Nacken wirkt eher elegant und ruhig.

Er passt hervorragend zu einem Mittelscheitel und kann sowohl streng als auch locker gestylt werden.

Der hohe Messy Bun dagegen ist der Klassiker für Tage, an denen die Haare einfach weg sollen.

Dabei solltest du nicht versuchen, ihn zehnmal neu zu machen, bis er perfekt aussieht. Ein Messy Bun darf nun einmal ein bisschen messy sein.

Eigentlich soll er das sogar.

Wenn vorne einige Strähnen herausfallen, kannst du sie lassen oder bewusst zurückstecken.

Eine weitere schöne Variante ist der sogenannte Half Bun.

Dabei nimmst du nur die obere Haarpartie zusammen und formst daraus einen kleinen Dutt, während die restlichen Haare offen bleiben.

Dieser Look funktioniert besonders gut bei mittellangem Haar und ist eine praktische Mischung aus offener und hochgesteckter Frisur.

3. Half-up-Looks und Flechtfrisuren für etwas mehr Abwechslung

Manchmal möchte man die Haare offen tragen, aber trotzdem nicht ständig Strähnen aus dem Gesicht schieben.

Genau dafür sind Half-up-Frisuren ideal.

Sie sehen häufig aufwendiger aus, als sie tatsächlich sind, und funktionieren bei vielen Haarlängen.

Half-up-Frisuren in wenigen Minuten

Die einfachste Variante könnte kaum unkomplizierter sein.

Nimm auf beiden Seiten oberhalb der Ohren jeweils eine Haarpartie, führe sie am Hinterkopf zusammen und befestige sie mit einem kleinen Haargummi oder einer Spange.

Das war’s schon.

Trotzdem wirkt das Haar sofort ordentlicher.

Wenn du etwas mehr daraus machen möchtest, kannst du die beiden seitlichen Strähnen vorher leicht eindrehen.

Drehe jede Seite vom Gesicht weg und befestige beide Partien hinten zusammen.

Eine hübsche Haarspange macht aus diesem einfachen Look sogar eine Frisur, die problemlos zu einem Abendessen oder einer Feier passen kann.

Eine weitere Möglichkeit: Forme aus der oberen Haarpartie einen kleinen Pferdeschwanz und ziehe ihn anschließend oberhalb des Haargummis einmal durch sich selbst.

Dadurch entsteht eine leichte Drehung, die deutlich komplizierter aussieht, als sie ist.

Auch ein kleiner Half-up-Dutt funktioniert hervorragend.

Binde die obere Haarpartie zusammen und wickle sie zu einem lockeren Knoten. Der Rest bleibt offen.

Vor allem bei leicht gewellten Haaren entsteht dadurch ein entspannter Look, der gut zu Freizeit, Uni oder Wochenende passt.

Und dann gibt es natürlich noch Haarspangen.

Eine schöne Klammer kann fast schon die komplette Arbeit übernehmen. Nimm die seitlichen Partien zurück, befestige sie – erledigt.

Gerade wenn die Haare am zweiten Tag nicht mehr ganz so frisch aussehen, ist das eine einfache Möglichkeit, den Ansatz etwas zu kaschieren und trotzdem viel Haar offen zu lassen.

Einfache Flechtideen, auch wenn du kein Profi bist

Beim Wort Flechtfrisur denken manche sofort an komplizierte französische Zöpfe, die man angeblich morgens in drei Minuten selbst flechten soll.

Wenn du das kannst: wunderbar.

Wenn nicht: ebenfalls kein Problem.

Ein normaler Drei-Strähnen-Zopf kann richtig schön aussehen.

Besonders locker wirkt er, wenn du ihn nach dem Flechten vorsichtig verbreiterst. Ziehe dafür an den äußeren Bereichen der einzelnen Flechtungen ganz leicht.

Nicht zu kräftig – sonst löst sich alles wieder.

So wirkt selbst dünneres Haar optisch etwas voller.

Ein seitlicher Zopf ist ebenfalls unkompliziert.

Führe alle Haare über eine Schulter und beginne etwa auf Höhe des Nackens zu flechten. Einige lose Strähnen rund um das Gesicht machen den Look weicher.

Wenn dir ein kompletter Flechtzopf zu viel ist, flechte einfach nur kleine Partien.

Du kannst beispielsweise auf jeder Seite eine schmale Strähne flechten und beide am Hinterkopf verbinden.

Oder du flechtest nur eine einzelne Strähne neben dem Gesicht und steckst sie seitlich zurück.

Solche Details brauchen kaum Zeit, verändern offene Haare aber deutlich.

Ein weiterer Trick: Flechte abends einen lockeren Zopf in leicht feuchtes Haar. Am nächsten Morgen öffnest du ihn und bekommst – abhängig von deiner Haarstruktur – weiche Wellen ganz ohne Lockenstab.

Ein bisschen Haaröl in die Spitzen, mit den Fingern auflockern, fertig.

Das spart nicht nur morgens Zeit, sondern auch Hitze-Styling.

Wenn du Wellen lieber gezielt mit Hitze formen möchtest, findest du in „Lockenstab richtig benutzen: Anleitung für Anfänger“ die passende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

4. So findest du deine persönliche Frisurenroutine für jeden Tag

Bei Frisuren ist es ähnlich wie beim Make-up: Nur weil etwas bei einer anderen Person hervorragend funktioniert, muss es nicht automatisch die beste Lösung für dich sein.

Haarlänge, Schnitt, Struktur und Dichte machen einen riesigen Unterschied.

Ein lockerer Dutt, der bei dickem Haar sofort voluminös aussieht, kann bei feinem Haar wesentlich kleiner ausfallen. Ein Half-up-Look funktioniert bei einem stufigen Schnitt anders als bei Haaren auf einer Länge.

Deshalb lohnt es sich, nicht zwanzig Frisuren gleichzeitig lernen zu wollen.

Such dir lieber drei oder vier aus, die wirklich zu deinem Alltag passen.

Zum Beispiel:

  1. Eine Blitz-Frisur: Pferdeschwanz oder große Haarspange für hektische Morgen.
  2. Eine offene Variante: Half-up-Look für Tage, an denen du deine Haare offen tragen möchtest.
  3. Eine praktische Hochsteckfrisur: lockerer Dutt für Arbeit, Haushalt oder warme Tage.
  4. Eine etwas schönere Variante: geflochtene oder eingedrehte Frisur für Termine und Verabredungen.

Wenn du diese wenigen Looks beherrschst, kannst du sie anschließend verändern.

Mal Mittelscheitel, mal Seitenscheitel.

Mal mit Scrunchie, mal mit schlichter Spange.

Mal glatt, mal mit natürlicher Welle.

Schon fühlt sich dieselbe Grundfrisur komplett anders an.

Und bitte unterschätze Accessoires nicht.

Ein Samtscrunchie kann einen normalen Pferdeschwanz aufwerten. Eine minimalistische Metallspange macht aus einem Half-up-Look eine elegante Frisur. Eine größere Klammer wiederum ist perfekt für den Alltag.

Nur eine Sache solltest du deinen Haaren zuliebe vermeiden: sie jeden Tag extrem straff an exakt derselben Stelle zusammenzubinden.

Dauerhafter Zug kann Haare unnötig belasten. Variiere deshalb gelegentlich die Position und verwende möglichst haarschonende Gummis.

Auch die Haarpflege beeinflusst natürlich das Styling.

Sehr glattes, frisch gewaschenes Haar ist manchmal so rutschig, dass Haarnadeln oder Zöpfe schlechter halten. Ein wenig Texturspray kann dann helfen.

Bei trockenen Längen genügt häufig ein winziger Tropfen Haaröl.

Und ja, wirklich winzig.

Zu viel davon und aus „schöner Glanz“ wird schneller „Warum sehen meine Haare plötzlich ungewaschen aus?“ als einem lieb ist.

Eine der häufigsten Fragen lautet übrigens:

Welche einfache Frisur eignet sich für ungewaschene Haare?

Ein tiefer Pferdeschwanz, Dutt, Flechtzopf oder eine Frisur mit großer Haarspange funktioniert häufig sehr gut. Gerade am zweiten Tag haben die Haare manchmal sogar mehr Griff.

Welche Frisur ist am schnellsten?

Das hängt davon ab, was du geübt hast. Ein einfacher Pferdeschwanz oder eine große Haarspange braucht oft weniger als eine Minute.

Kann ich einfache Frisuren ohne Hitze machen?

Ja. Fast alle in diesem Artikel beschriebenen Frisuren funktionieren ohne Glätteisen oder Lockenstab.

Was kann ich mit einem Bob machen?

Bei einem längeren Bob funktionieren Half-up-Frisuren, kleine seitliche Flechtungen, Mini-Pferdeschwänze und Haarspangen besonders gut. Auch ein leicht strukturierter offener Look kann völlig ausreichen.

Wie bekomme ich mehr Volumen in einen Pferdeschwanz?

Lockere die Haare am Oberkopf vorsichtig auf. Du kannst außerdem zwei kleine Pferdeschwänze übereinander setzen, sodass der obere den unteren verdeckt. Dadurch wirkt der gesamte Zopf länger und voller.

Schlussfolgerung: Alltagstauglich schlägt kompliziert

Du brauchst keine neue Frisur für jeden einzelnen Tag der Woche.

Ein paar zuverlässige Grundlooks reichen völlig.

Ein lockerer Pferdeschwanz, ein unkomplizierter Dutt, eine Half-up-Frisur und ein einfacher Zopf decken bereits erstaunlich viele Situationen ab. Mit Scheitel, Haaraccessoires und kleinen Veränderungen entstehen daraus immer wieder neue Varianten.

Das ist letztlich auch der große Vorteil von einfachen Frisuren für jeden Tag: Sie passen sich deinem Leben an – und nicht umgekehrt.

Wenn morgens zwanzig Minuten Zeit sind, kannst du Wellen stylen, einzelne Partien flechten und alles schön ausarbeiten.

Wenn nur drei Minuten bleiben?

Dann eben Haarspange, ein paar Strähnen lösen und los.

Und sollte an irgendeinem Morgen wirklich gar nichts funktionieren, gibt es immer noch den Messy Bun.

Der heißt schließlich nicht ohne Grund so.

Viel wichtiger als eine perfekt sitzende Frisur ist ohnehin, dass du dich damit wohlfühlst und sie deinen Alltag übersteht. Denn was bringt dir ein spektakulärer Look, wenn du schon nach einer Stunde genervt bist, weil überall Nadeln drücken oder ständig Haare ins Gesicht fallen?

Die besten Alltagsfrisuren sind deshalb häufig die unspektakulären Helden: schnell gemacht, angenehm zu tragen und flexibel genug, um sowohl zum gemütlichen Wochenende als auch zum Bürotag zu passen.

Wenn du aus einem einfachen Alltagslook später etwas Besonderes machen möchtest, findest du bei unseren Herbstfrisuren und Weihnachtsfrisuren weitere saisonale Ideen.

Und sobald zwei oder drei Handgriffe in Fleisch und Blut übergegangen sind, passiert etwas ziemlich Praktisches: Aus einer Frisur, für die du anfangs zehn Minuten gebraucht hast, wird plötzlich ein Zwei-Minuten-Look.

Dann bleibt morgens vielleicht sogar noch Zeit für einen zweiten Kaffee.

Linda Groschwitz

Über die Autorin

Linda Groschwitz schreibt bei Pimp Your Look über Frisuren, Haarschnitte und neue Frisurenideen. Dabei interessieren sie besonders Looks, die sich an Haarlänge, persönlichen Stil und Alltag anpassen lassen.

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